PrivatPraxis
Huhnsgasse 34
50676 Köln

Dr. med. H. Biedermann
Chirurg | Chirotherapie
Lebenslauf & Publikationsliste

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Orthopädie | Chirotherapie
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Allgemein- Sport- & Umweltmedizin | Chirotherapie
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Unsere wilden&schwierigen Schüler

Eigentlich kann man das Ganze recht einfach unter dem Begriff ‘artgerechte Menschenhaltung‘ absortieren.Dorfschule

Sie merken an obigem Begriff, der sich – bewußt – am Tierschutz orientiert, dass hier eine kleine Provokation kommt. Man muß halt das Große im Auge behalten und doch auch im Kleinen wirken.

 

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Im Herbst&Winter häufiger: Reaktion auf Behandlung durch parallelen Atemwegsinfekt

Werbung für ein französische Husten- Bonbon

Werbung für ein französische Husten- Bonbon

 

Nicht jeder Husten- und Grippekranke ist dabei so adrett wie diese junge Dame, aber alle neigen zu ähnlichen Reaktionen, wenn einen die Viren im Griff haben: rauhe Kehle, Husten und ein verspannter Hals – von den Gliederschmerzen, die sich in alle Gelenke setzen mal ganz abgesehen. Neben der roten Nase und dem Schniefen sind es die schmerzenden Gelenke und Muskeln, die einen dann quälen.

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Ist ‘Bandscheibe’ eine Diagnose?

HWS_Bandscheibe Zu unseren täglichen Erfahrungen gehört dieser fast stereotype Gesprächsbeginn mit erwachsenen Patienten:

“Was führt Sie zu uns?” -

“Ich hab’s an der Bandscheibe!” (wahlweise: “Ich hab ‘ne Bandscheibe”) -

“Was ist denn mit Ihrer Bandscheibe?” -

“Sieht man auf den Aufnahmen!” – fast triumphierend…

Wir waren vor ein paar Wochen auf einem Kongreß in Frankreich, wo über ‘Die Erfolgsrate bei Epicondylitis‘ berichtet wurde. Das Gleiche gilt für die Schulter oder das Knie… Diesen Beitrag weiterlesen »

Bei Schreikindern gibt’s halt mehr als “Singen, Herumtragen, Händchen halten”

Schreikind
…so war ein Artikel überschrieben, der im März 2013 in diversen Kölner Publikationen erschienen war (hier) und für die Schreiambulanz warb. So sehr dies zu begrüßen ist finden wir es schade, dass nicht auch andere Möglichkeiten in Erwägung gezogen werden.
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Von Einlagen, Helmen und Kissen

Es gibt Traditionen, die werden in bestimmten Fachgebieten der Medizin von Generation zu Generation weitergegeben ohne dass viel darüber nachgedacht wird.

..so sollten sie aussehen...

..so sollten sie aussehen…

Lewit sagte mir vor Jahren mal bei einem Spaziergang „ Wenn Du was gefunden hast, was in allen Lehrbüchern steht weil es einer vom anderen abschreibt, kannst du sicher sein, dass es falsch ist und es sich lohnen würde, da ein Forschungsprojekt anzusetzen.“

Eine der ‘Wahrheiten’ in der Orthopädie ist die Redression als Lösung vieler Probleme. Schon bei Andry de Boisregard, dem Namensgeber unserer Zunft, ist das berühmte Bäumchen abgebildet, dessen krummer Stamm mit einem Stock und dem daran befestigten Strick geradegezert wird. Dieses Bild ziert unzählige Briefköpfe und Logos orthopädischer Kliniken und Praxen. Die Lieblingswaffe etlicher Kollegen ist immer noch die Einlage, gut für&gegen alles, was einem so orthopädisch unterkommt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Tennis-Ellenbogen: weder – noch

Mal wieder ist eine Arbeit erschienen, die nachweist, dass die lokale Injektion von Corticoiden bei Epicondylitis keinen Sinn hat (hier). So weit, so gut – “hatten wir schon”, könnte man da sagen. Wenn man sich nicht wundern sollte, warum immer wieder vor dem Stellen der richtigen Fragen zurückgewichen wird….

..auch ruhigstellen ist ja eine beliebte Therapie der Orthopäden bei Epicondylitis

..auch ruhigstellen ist ja eine beliebte Therapie der Orthopäden bei Epicondylitis

Wie schon im Titel etwas polemisch zugespitzt formuliert gehen wir bei unserer Arbeit davon aus, dass der Tennisellenbogen weder vom Tennis (oder einer vergleichbaren Belastung) kommt noch ein Problem des Ellenbogens ist. Schon der gute alte Chirurg Hohmann sagte so treffend: “Ohne Epicondylis keine Epicondylitis!” – da kann man kaum widersprechen, nur den Patienten nützt es nicht viel, wenn die Beschwerden dann halt an anderer Stelle zu Tage treten.
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“ADHS ist keine Krankheit”

…sagt der Heidelberger Kinderpsychater Helmut Bonney (Artkiel hier). Ja, das meinen wir auch – von wenigen Extremfällen abgesehen. Allen Eltern, die zu uns wegen dieser Problematik kommen, würden wir empfehlen, diesen Artikel zu lesen. Damit sollen die Probleme der Kinder und der Familien nicht kleingeredet werden. Aber erst, wenn der Rahmen stimmt, kann man adäquat helfen. Viel von dem, was landläufig als Hyperaktivität klassifiziert wird, ist halt Wahrnehmungsstörung und eher unserem therapeutischen Bemühen zugänglich. Wir nennen das KiDD – für KiSS- induzierte Dysgnosie und Dyspraxie, also Wahrnehmungs- und Bewegungsstörung.

 

 

Was uns die Bienen lehren – Polykausalität

Eigentlich sind wir als konservativ tätige Orthopäden/Manualmediziner weit weg vom Stoffwechsel unserer kleinen und großen Patienten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fehldiagnose ADHD: auf ein Neues

Da wird uns der Stoff nicht ausgehen in den nächsten Jahren. Wie man die ‘wilden Jungs’ zu zähmen versucht – und warum Poeten das manchmal klarer sehen als Mediziner und Pädagogen:

(Kritisches zu ADHD – und der Widerspruch einiger Pädiater und Standesvertreter)

Über Hälse und Krähen..

Gleich vorab: ich bin nicht objektiv – bei weitem nicht. Mein Opa war Yoga- Lehrer (nebenher, eigentlich Schulrat) und das wurde nicht letzt an den Enkeln erprobt. Daß er mich darüberhinaus von meiner Linkshändigkeit zu ‘kurieren’ versuchte und dafür meine Sonntage mit Schreibübungen verstopfte machte ihn mir nicht sympathischer.Übungsanleitung aus dem Wilhelminischen Deutschland (1894)

Also: zum Yoga von vorn herein eine doch sehr kritische Distanz. Was kürzlich in der Süddeutschen stand faßt meine eigenen Erfahrungen aus der Praxis so gut zusammen, dass es hier zum Lesen empfohlen werden soll (Gefahren des Yoga). Schon lange vor dem Yoga gab es immer wieder ähnlich  ‘überschießende’ Vorschläge zur Leibesertüchtigung. Und großes Ehrenwort. Dies ist nicht aus Monty Python!  Hier ein Beispiel von 1894. Diesen Beitrag weiterlesen »

Monokausalität – ein verbreiteter Denkfehler

Keiner – wir schon gar nicht – soll so tun, als ob er/sie immun sei: das Suchen nach dem Grund, der Ursache ist weit verbreitet bei Patienten und Medizinern. Monokausalität gibt Sicherheit – und Überprüfbarkeit. Wir hätten es gerne eindeutig und feststehend. Eine und nur eine Ursache, bitte, und dabei soll es dann auchttp://www.elsevier.de/plusimweb/bookinfo?content=978-3-437-21831-6h bleiben. Aber schon eine simple Gastritis hat halt viele auslösende Faktoren… Diesen Beitrag weiterlesen »

Auf vielfachen Wunsch: Bezugsquellen- Nachweis der Praxis- Gadgets

Da immer wieder gefragt wird, wo wir unsere ‘Spezialitäten’ herhaben, hier die Email eines Vaters, der die Bezugsquellen recherchiert hat und uns dieses netterweise als Email am 25.11 zur Verfügung stellte. Ich hab das mit einigen Kleinigkeiten (in Klammern) noch ergänzt:

Hallo Dr.Biedermann & Team,

heute hat L**** zum Erstaunen meiner Frau die ungeliebte Hausaufgabe Malen (ist normalerweise anstrengend und dauert………… – weil der Vorgang Konzentration und Koordination braucht) freiwillig und in Bestzeit erledigt. Meine Frau war baff – und das Ergebnis, ein “Ausmalbild” erstaunlich gut / perfekt.

Wenn das schon eine Ergebnis der Behandlung gestern ist – hat es sich gelohnt !
Vielen Dank an Sie und Ihr sympathisches Team für die gute Organisation und die tollen Spielmöglichkeiten für (Väter) und Kinder´.

Da kommen ja wahrscheinlich häufig Fragen nach der Styroporkugelbahn, (stand gestern im Eingang) der elektrischen Holzkugelbahn in der Vitrine (da war gestern leider Stau bei den Stahlkugeln) und der Wanduhr in Ihrem Büro / Behandlungszimmer.

Ich habe mal “gegoogelt” – vielleicht können Ihre Mitarbeiterinnen hartnäckigen Nachfragern die Info’s zu den Herstellern / Liefermöglichkeiten geben.

Zur Wanduhr in Ihrem Büro / Behandlungszimmer:

http://store.biegertfunk.com/ (http://www.qlocktwo.com)
Styroporkugelbahn:
http://www.isorast.de/viavario/d/index.php (wir haben es von unserem ‘Hauslieferanten’ Pattevugel: www.pattevugel.de)

Holzkugelbahn

http://www.schusserland.de/shop/index.php?p=productsList&iCategory=5&sName=Rollo-Quick-br–Die-Schweizer-Kugelbahn

Herzlichen Dank !
Beste Grüße nach Köln,

Mit freundlichen Grüßen

Th. P.

Gespräche Manualmediziner – Zahnärzte/Kieferorthopäden 18.1.2012

An diesem Mittwoch luden wir aus der Huhnsgassen- Praxis unsere Kollegen zu einem Nachmittag/Abend rund um die Schienentherapie ein.

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Gefährliche Gesundheit

Das Knock-Syndrom: Gesunde sind Kranke – sie wissen es nur noch nicht (hier)” – Knock ou le triomphe de la médecineso überschriebt Stephan Nolte eine Glosse im Ärzteblatt. Ich muß gestehen, dass ich die damals überlesen hab, nicht vermutend, dass so was Nettes im Verbandsblättchen zu finden wäre. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fortbildung ZÄ / KFO in der PPH34 (09 / 2011)

Am 28. September (Mittwoch) trafen sich in der Praxis zwei Berufsgruppen, die viel miteinander zu tun haben, aber doch im Alltag nur allzu selten die Gelegenheit bekommen, sich auszutauschen. Schon aus Eigennutz (immer die beste Motivation) hatten wir Zahnärzte und Kieferorthopäden eingeladen, mit uns gemeinsam zu diskutieren – und an die 20 kamen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Diagnose als Mittel zum Zweck

Wie wir mit Diagnosen umgehen kann man wohl an einem konkreten Beispiel am besten verdeutlichen:Stich v. G.Cruishank, 1820
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Fortbildung in der Praxis (05 /2011)

4. Mai 2011 16.00: Fortbildung in der Huhnsgasse 34
Praxis & Wissenschaft … oder: Wissenschaft in der Praxis – wie es Euch gefällt Diesen Beitrag weiterlesen »

Das Leben ist lebensgefährlich…

…da sollte einem der Doktor helfen können. Bestmöglich und ohne Hintergedanken…

Das ist ja immer eine sehr anrüchige Geschichte: man verkündet große Prinzipien und hehre Ziele – aber ob sich der so Auftretende auch an die selbstgesetzten Spielregeln hält – wer vermag das zu beurteilen?

Nun, einiges kann man schon per Augenschein überprüfen. Im Falle unserer Praxis zum Beispiel, dass wir keinerlei Werbemittel rumliegen haben. Vom Krankenblatt, das selber bei der Druckerei gekauft ist und sich nicht über Werbeaufdrucke finanziert bis zum Kugelschreiber, den wir auch ganz brav im Büromittelladen erstanden haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Sklerosierung – Prolotherapie

Bei Rückenschmerzen kommt weiß Gott nicht alles von der Bandscheibe, auch wenn man die so schön auf den Kernspinaufnahmen sehen kann.. Diesen Beitrag weiterlesen »

Aus schweizer Sicht…

Schon komisch, wenn man liest, wie man auf andere wirkt…
NZZ- Folio, Artikel aus dem Heft 12/2010 (Blick in Fenster)

Fortbildungen Huhnsgasse 34: nächster Termin im September 2014

Unser letzter Treff liegt nun auch schon wieder hinter uns – wie die Teilnehmer meinten für alle interessant. Neben den Erwachsenen mit ihren Kreuz- und Rückenschmerzen waren auch Kinder dabei. Am interessantesten war wohl, bei einer Familie (Mutter und Töchter) zu sehen, wie sich Erbmasse und individuelle Ausprägung ergänzten. Man sieht das selten in dieser Klarheit und so gab das Stoff für interessante Diskussionen.
Eingeleitet wurde der Tag von einem Referat über die Biotypologie der Lenden-Becken-Hüftregion. Die enorm unterschiedliche Konfiguration von Sacrum und Lendenwirbeln führt zu ganz differenten Belastungs- und Krankheitsmustern. Nur wenn man dem Rechnung trägt kann man sinnvoll diagnostizieren. Das setzt aber eine dem adäquate Röntgentechnik voraus – wird, wie so oft, weder Kreuzbein noch Symphyse dargestellt, kann man auch wenig über die Biotypologie aussagen.
Nach dieser Einstimmung kam der schon erwähnte praktische Teil mit den Patientenvorstellungen bis 13.00; dann gemeinsames Mittagessen mit dem exzellenten Buffet von Evelyne und anschließend die Referate des Nachmittags.

  • 14.30  Biedermann  Begrüßung und kurze Einführung
  • 14.45  Küsgen/Schmitz: Fälle aus der Praxis
  • 15.15  Maggi: Kreuzschmerz- Diagnostik und -behandlung aus Schweizer Sicht
  • 16.00  Decker: Radiologisches zum Kreuzschmerz
  • 16.30  Biedermann: Kreuzschmerz: Ein Symptom mit vielfältigen Ursachen
  • 17.00  Diskussion
  • 17.15  Verabschiedung

 

Jetzt ist erst mal unser Treffen in Antwerpen am 20. & 21. Juni (mehr dazu unter www.manmed.de), dann werden wir für den Herbst Anlauf nehmen und geplant ist eine Fortbildung gemeinsam mit Zahnärzten und Kieferorthopäden zur gemeinsamen Arbeit. Dazu dann mehr in Kürze.

 

Vom Wiegen wird die Sau nicht fett…

Sagen die Landwirte – zurecht. Albert Einstein meinte mal: ‘Nicht alles was gezählt werden kann zählt, und nicht alles was zählt, kann gezählt werden‘.

Liebig Sammelbildchen von 1907

Liebig Sammelbildchen von 1907

Nicht nur Schweinchen werden viel gewogen, auch unsere Schul-kinder werden links & rechts getestet. Man denke nur an Pisa & Co., den neuen ‘holy grail’ vieler Pädagogen. Diesen Beitrag weiterlesen »

H. Biedermann: Ein Familien-Fotoalbum Köln auf dem Weg ins Wirtschaftswunder

Dies gehört nicht im strengen Sinne ‘zur Praxis’ – bis auf die Tatsache, dass eine gewisse personelle Nähe nicht zu übersehen ist. Am 26. April wurde im Stadtmuseum Köln (im alten Zeughaus) obiges Buch vorgestellt:
Fotos der 50ger Jahre aus dem Fundus der Familie Prümm

 

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Die beiden Seiten der Manualmedizin: Reine Technik oder (subversives) Konzept?

Wenn man – wie ich – Manualmediziner ‘der  2. Generation’ ist (Vater war Gründungsmitglied der FAC), hat man in manchem einen weiteren Blick als diejenigen Kollegen, die erst einige Jahre dabei sind. Gerade Jüngere wissen nicht mehr, wie sehr man angefeindet wurde, wenn man sich mit irgend etwas abgab, was auch nur von Weitem nach Chiropraktik roch. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zahnärzte, Kieferorthopäden und die Manualmediziner: Jährlicher Fortbildungstreff in der Huhnsgasse 34

Zum wiederholten Male trafen sich Mitglieder dieser beiden Berufsgruppen – Zahnärzte/Kieferorthopäden einerseits, und wir Manualmediziner/Chirurgen/Orthopäden andererseits – zu Fortbildung, Diskussion und Erfahrungsaustausch bei uns in der Huhnsgasse. Dieser informelle Kreis hat sich als sehr fruchtbar und stimulierend erwiesen und das Schöne ist, dass die Informationen beide Wege gehen: wir lernen von denen, die sich ‘da vorne’ tummeln, und können (hoffentlich) auch von uns ‘da hinten’ einiges Denk-Anregende beitragen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fortbildungstreff mit Kinderärzten und Therapeuten am 24. 10. 2012

Bevor die Weihnachts- Präparationen voll zuschlagen wollten wir – mal wieder – zu einem Treff bei uns einladen. Angesprochen waren all die Kinderärzte, die mit uns z.t. schon jahrelang zusammenarbeiten (und natürlich auch die anderen ;-)); auch den TherapeutInnen, deren Arbeitsschwerpunkt Kinder und Jugendliche sind, wird gern die Türe aufgehalten.

Diesmal waren die ‘schwierigen Schüler’ dran:

Wahrnehmung & Sensomotorik: Wie können Manualmediziner helfen bei Schul- & Entwicklungsproblemen?

Es hat Spaß gemacht und alle Beteiligten nahmen Anregungen mit nachhause. Im Herbst 2013 treffen wir uns wieder – das wird irgendwann im Sommer hier avisiert.

Sinnlose ‘Hilfsmittel’ bei Säuglings-Schädelasymmetrie

Immer wieder werden wir mit der Frage konfrontiert, ob man nicht das schiefe Köpfchen eines Säuglings schneller ‘rund’ bekommt, wenn man den Nachwuchs auf ein Kissen legt, das den Kopf formt. In Deutschland ist Babydorm sehr verbreitet; die nebenstehende Abbildung zeit ein schweizer Modell mit dem gleichen fixierenden Effekt.

fixierendes Formkissen für Säuglinge mit Schädelasymmetrie

Wir haben dazu Stellung genommen (Babydorm- Unsinn) – und sind da in bester Gesellschaft. Auch die Kinder- und Jugendärzte haben das jetzt bestätigt (KÄ-Stn zu Lagerungskissen)  und ich empfehle den Eltern, das Geld lieber für ein nettes Abendessen oder ähnliches zu verwenden. Tut Leib&Seele besser…

 

Qualitätskontrolle in der Praxis

Nicht alles kann man messen...Dies liegt allen Therapeuten und Ärzten am Herzen – natürlich auch und vor allem denjenigen, denen unsere Arbeit gilt – den Patienten. Wenn man sich umschaut und -hört, wer einem wohl mit seinen Gesundheitproblemen helfen könnte, wäre man sehr froh, gäbe es da eine Liste. Man kann vieles messen, aber halt nicht alles. Im Zuge der Bürokratisierung wird uns aber suggeriert, dass man nur genau genug analysieren muß und dann ganz prima ‘scoren’ kann…
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Familientraditionen

…sehen wir fast täglich in unserer Arbeit. Häufig ist es so, dass erst der Nachwuchs gebracht wird, die ganz kleinen mit ihren KiSS- Problemen, die Schulkinder mit Wahrnehmungs- und Koordinationsschwierigkeiten. Vieles von dem, was anderen Ortes als Hyperaktivität oder Aufmerksamkeitsstörung aufgefaßt wird, hat eben auch und vor allem einen Zugang über die Wirbelsäule. Diesen Beitrag weiterlesen »

Warum wir es im Röntgen gerne bunt haben

Es kommt immer wieder vor, dass uns – vor allem ältere – Patienten darauf ansprechen, dass sie etwas erstaunt sind über die großen Comic- Bilder, die im Röntgen hängen. Eine ehemalige Mitarbeiterin in Dortmund hat sie als freie Interpretation bekannter Motive für uns gemalt.

Wir sind auch froh, dass wir oben ein Fensterband lassen konnten, damit wenigstens indirekt etwas Tageslicht in diesen Raum kommt. Es soll da so fröhlich und bunt wie möglich zugehen. Wie wichtig solche Dinge am Rande sind ist seit Jahrzehnten gut untersucht (Heilendes jenseits der Medizin) – aber es wird, sei aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit, nur allzu selten umgesetzt.

Wir können damit leben, dass uns ein etwas echauffierter Patient zu beschimpfen meinte, als er sagte: “Bei Ihnen, das ist ja keine Praxis, das ist eine – Kunstgalerie!!!” – Und dann fassungslos war, als wir dies als Kompliment verstanden.

 

Vom Geraderichten: Orthesen und Einlagen

Das Geraderichten des Kopfs hat eine lange Tradition.

Kopforthese n. Levacher (aus Schanz, 1908 - aufs Bild klicken vergrößert)

Zur Orthopädie gehört von Anfang an das geraderichten untrennbar dazu. Das Bäumchen, zurechtgezurrt und an einem Stock ausgerichtet, findet sich auf vielen Briefköpfen von Orthopäden. Immer steht das Bestreben vorn dran, durch Begradigung auch eine Verbesserung erreichen zu wollen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schulkinder und Ihre Probleme


Nicht alle Eltern sind glücklich mit den angeblich so ‘einfachen’ medikamentösen Behandlungsvorschlägen, die sie bei ihren Schulkindern angeraten bekommen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nexus® – Erfahrungsbericht


Lieber Herr Dr. Biedermann,

ich schulde Ihnen noch einen Erfahrungsbericht zu Nexus®

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Impfen und Manualmedizin


Wir haben immer mal wieder gesehen, dass es besser ist, die kleinen Patienten nach der Behandlung in Ruhe zu lassen um sie nicht zu überlasten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gleitsichtbrillen und Arbeiten am Computer


Manchmal muss man erst selber die schlechten Erfahrungen machen, um seinen Patienten besser helfen zu können… Diesen Beitrag weiterlesen »

Retainer bei jungen Frauen problematisch


Seit einigen Jahren haben wir immer häufiger Patientinnen gehabt, bei denen nach Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung ein so genannter ‘Retainer’ eingebaut worden war, um die erreichte Position der Zähne zu halten. Diesen Beitrag weiterlesen »