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Wer mit Pubertierenden zu tun hat..

Teens…weiß wohl, dass da im Oberstübchen einiges in Arbeit ist. Ein befreundeter Neurophysiologe sagte mir mal, es sei schon erstaunlich, dass 15jährige ihren Weg in der Stadt fänden, wenn man sich vergegenwärtigt, wie massiv da gerade umgebaut wird im Großhirn – also da, wo die ‚intelligenteren‘ Dinge passieren (sollten).

Das ist Glanz und elend der Tatsache, dass der cleverste Teil unseres Gehirns auch der ist, der sich am meisten umwelt-abhängig entwickelt und dessen kontrollierende Wirkung auf die Emotion in den Jahren der Pubertät (und eigentlich bis rein in die 20ger) nur schwach ausgeprägt ist – um es vorsichtig zu formulieren…

Plötzliche Stimmungswechsel, un-nachvollziehbares Gekränktsein, Wutanfälle und schlagartig einsetzendes Selbstmitleid – es ist schon eine Achterbahnfahrt, die man als Eltern dieses unseres Nachwuchses mitmacht.

Aber auch wieder Sonnenschein- Momente von Liebe und Empathie, wo mans gar nicht erwartet. Alles in allem gilt schon der gute alte Spruch, dass ‚der liebe Gott es doch weise eingerichtet hat, uns 12 Jahre Zeit zu geben, unsere Kinder lieben zu lernen, bevor dann die Pubertät losgeht‚.

Ohne dieses ‚alles oder nichts‘ hätten wir auch nicht das totale Engagement für die ‚großen‘ Themen (von der Liebe bis zum Klimaschutz), das diese Entwicklungsperiode für Außenstehende so charmant, aber eben oft auch so unerträlich macht.

Zu diesem Thema hat ein ausgewiesener Fachman eben einen netten kleinen Artikel in der (übrigens sehr zu empfehlenden) Zeitschrift Nautilus (www.nautil.us) veröffentlicht(Link hier). Robert Sapolski ist manchen vielleicht von seinem  Buch ‚Why Zebras don’t get Ulcers‘ bekannt, in dem er sich mit der Frage von Streß und Streßbewältigung auseinandersetzt. Wenn man ihm auf TED zuhört (hier) und seinen Rauschebart + Lockenmähne bewundert versteht man, dass da kein 08/15 Wissenschaftler spricht…

                                                    Enjoy!

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