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Wir behandeln Junge&Alte und – abhängig vom Alter – ergeben sich dabei verschiedene Schwerpunkte:

– Säuglinge: KiSS

Als ich den Ausdruck KiSS (Kopfgelenk-Induzierte SymmetrieStörung) vor 20 Jahren in die Welt setzte  war nicht absehbar, welche Kreise das ziehen würde. Heute, 20 Jahre später, gibt es viele, die sich – aus eigener Erfahrung oder von der EWMM ausgebildet – mit diesem Thema beschäftigen. In diesem immer größeren Kreis von Kennern versuchen wir natürlich  nach wie vor, ein bißchen besser als die Guten zu sein…

– Kindergarten- und Schulkinder: KiDD

Den Ausdruck KiDD (KiSS- induzierte Dysgnosie und Dyspraxie) gibt es seit 1996. Dysgnosie, die Wahrnehmungsstörung und Dyspraxie, die motorische Störung interagieren und führen bei Kindern zu einer Fülle von Problembildern, die nicht auf den ersten Blick als Wirbelsäulen- verursacht erkennbar sind. Viele Kinder, die als ‚unruhig‘, ‚konzentrationsgestört‘ oder ‚dyslexisch‘ gelten, haben auch und vor allem ein Problem der gestörten Hals-Beweglichkeit. Bringt man das in Ordnung, kann man vielen Kindern die Dauermedikation mit Amphetaminen (Ritalin, Adderal, Concerta etc.) ersparen und sie aus dem viel zu gut gefüllten Topf ‚ADHD‘ herausholen.

Kopfschmerz bei Adoleszenten (und Erwachsenen)

Bei Kopfschmerzen im Jugend- und Teenageralter muß man natürlich genau schauen, ob nichts Dramatisches dahintersteckt; das gilt im Übrigen für alle Probleme, mit denen wir uns beschäftigen. Aber in der überwältigenden Mehrheit der Fälle ist dem nicht so und dann steht allerdings – je jünger der Patient desto mehr – die (Hals-)Wirbelsäule mit vorn dran bei den Faktoren, die wir beeinflussen können. Die HWS ist nie der einzige Ansatz für die Behandlung, aber meist der einfachste – wenn man weiß wie.

Migräne

Migräne in all ihren Formen ist – wie ich immer zu sagen pflege „eine Begabung“. Das heißt: der eine hats, die andere nicht. Daran kann man nichts ändern. Wohl aber kann man die auslösenden Faktoren beeinflussen, und das ist auch die Lebenserfahrung der Betroffenen. Viele Frauen berichten zum Beispiel, dass sie während der Schwangerschaft beschwerdefrei waren. Das spricht für eine hormonelle Komponente, was aber nicht ausschließt, dass wir über unseren ‚mechanischen‘ Ansatz nicht auch helfen können. Spätestens nach dem zweiten Besuch können wir absehen, ob und wieviel wir zu helfen in der Lage sind.

– ‚Bandscheiben‚- Probleme

Seit es Untersuchungsverfahren gibt, die geschädigte Bandscheiben und ihr Eindringen in Richtung Nervenkanal darstellen wird diese Diagnose viel zu häufig gestellt. Es gibt zweifelsohne echte Bandscheiben- Probleme – aber es gibt (je älter die Patienten, desto mehr) eben auch Schmerzzustände, die vor allem von anderen Modalitäten ausgelöst werden und dann spielt der Bandscheibenschaden schlimmstenfalls eine Nebenrolle, wenn überhaupt. Bei Jüngeren (um die 30) würde ich auf 50/50 tippen, bei Patienten oberhalb der 50 ist es nur noch ein einstelliger Prozentsatz, wo die Bandscheibe wirklich der Haupttäter ist.

Schulterbeschwerden

Auf unserem letzten Kongreß in Köln (hier Details) habe ich in einem Übersichtsreferat darzustellen versucht, wie sehr die Schulter das leidende Endstück einer Entwicklungskette ist, die ganz woanders ihre strukturelle Ursache hat. Schaut man (zu) genau auf die Schulter, wird man hier einiges finden, was auffällt – aber es dürfte nicht selten vom Blick auf die tieferen Ursachen eher ablenken.

Arthrose und ‚Verschleiß

Diese beiden Ausdrücke sind sehr affektbesetzt und werden oft gleichartig verwandt – was nicht zielführend ist. Arthrose ist ein relativ klar definierbarer Sachverhalt, der aber noch keinerlei Rückschluß auf die Wichtigkeit zuläßt. Das Wort ‚Verschleiß‘ werden Sie bei uns nicht hören, zumindest nicht als Erklärung irgendwelcher Beschwerden. Was man landläufig als Verschleiß bezeichnet ist in aller Regel Anpassung der Körpers an durchgemachte Schädigungen und also nicht negativ, sondern Zeichen der Widerstandsfähigkeit. Gerade in Zeiten, wo die operative Orthopädie eine Fülle von Optionen anbietet (man denke nur an all die Endoprothesen) sind die Behandlungsansätze unterhalb dieser eingreifenden Vorgehensweise etwas zu sehr in den Hintergrund getreten. Wir bemühen uns, sie optimal zu nutzen, bevor wir (was durchaus geschieht) dann schließlich zur Operation raten. Man ist dann überrascht, wie viel man ohne Op erreichen kann, wenngleich sofort hinzugefügt werden sollte, dass diese Probleme nur im Team mit Physiotherapeuten und anderen Behandlern mit eher langfristig angelegten Therapieschemata zu bewältigen sind. Hier versuchen wir, das Team Hausarzt – Patient mit Lösungsvorschlägen zu unterstützen.

– Manualmedizin bei Behinderungen

Wir sehen Behinderte aller Altersgruppen. Einer der Schwerpunkte ist die Mitbehandlung von spinaler Spastik und ähnlichen Problemen. Fast immer ist hier auch eine Funktionsstörung der Wirbelsäule mit dabei. Sie ist nie das Wichtigste, aber meist das am einfachsten zu behandelnde. Auch Patienten mit Shuntoperationen bei Liquor- Zirkulationsstörungen haben in der Regel HWS- Probleme. Bei diesen Patienten reicht es, 1-2 Mal im Jahr nachzuschauen; unsere Therapie ergänzt dann die in Frühförderzentren oder Reha- Einrichtungen durchgeführten Behandlungen.

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